Ziele der Tagung
Die 33. FREILAND-Tagung / 40. IGN-Tagung spannt einen Bogen von den Anfängen der modernen Tierwohlforschung bis zu den aktuellen Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Nutztierhaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Haltung von Rindern, Schweinen und Geflügel unter dem Einfluss neuer Technologien weiterentwickelt und welche Rolle der Mensch dabei künftig einnimmt.
Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Automatisierung und virtuelle Zaunsysteme ebenso wie Fragen der Tiergesundheit, des Herdenmanagements und der Tierwohlbewertung. Dabei richtet sich der Blick bewusst über die Technik hinaus: Wie verändern neue Technologien die Mensch-Tier-Beziehung? Welche Chancen bieten sie für das Tierwohl, wo liegen ihre Grenzen und welche Verantwortung tragen Tierhaltung, Wissenschaft und Gesellschaft?
Weitere Schwerpunkte widmen sich aktuellen Herausforderungen der Geflügel-, Schaf- und Schweinehaltung – von Haltungsverfahren und Tiergesundheit bis hin zu ethischen Fragestellungen rund um tierschutzrelevante Eingriffe. Gleichzeitig schlägt die Tagung eine Brücke zu den Anfängen der FREILAND-Tagung und zeigt, welche Impulse aus vier Jahrzehnten Forschung und Praxis für die Nutztierhaltung von morgen entstehen.
Die FREILAND-Tagung bietet Raum für wissenschaftlichen Austausch, kritische Reflexion und interdisziplinären Dialog. Sie bringt neue Forschungsergebnisse, praktische Erfahrungen und unterschiedliche Sichtweisen zusammen und setzt Impulse für eine Nutztierhaltung, die technologische Innovationen mit Tierwohl, Verantwortung und gesellschaftlicher Akzeptanz verbindet.