28. FREILAND-Tagung Header

Programm der 28. FREILAND- / 35. IGN-Tagung

Zur Zukunft der Nutztierhaltung in Österreich

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Donnerstag, 23. September 2021, 8:45-17:15 Uhr
Universität für Bodenkultur, HS TÜWI01, Peter Jordanstraße 76, 1190 Wien UND via Zoom-Link Online

Einleitung: Reinhard Geßl, Tagungsleiter | Freiland Verband, Wien

Begrüßung: Rektor Hubert Hasenauer | Universität für Bodenkultur, Wien

Eröffnung: Christoph Winckler | Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung

Gemeinsam für mehr Tierschutz – das neue EU Referenzzentrum Wiederkäuer und Equiden
Christoph Winckler | Universität für Bodenkultur, Wien

Alles im grünen Bereich!? Faktoren zur Erreichung von Tierwohl-Grenzwerten in Milchkuhherden
Josef Schenkenfelder | Universität für Bodenkultur, Wien

Tierwohl und Umweltwirkungen der Milchviehhaltung
Anna Herzog | Universität für Bodenkultur, Wien

Stress reduzieren beim Schlachten
Anet Spengler Neff | Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, Frick (CH)

Schlachtungen im gewohnten Lebensumfeld der Rinder – ein Praxisbericht aus Niederösterreich
Fred Zehetner | Bio-Bauer BOA Farm Beefcattle, Wildendürnbach

Nottöten von Schweinen im landwirtschaftlichen Betrieb
Barbara Leeb | Tiergesundheitsdienst TGD Oberösterreich, Linz

Brustbeinfrakturen und deren Auswirkungen bei Legehennen in Volierenhaltung
Christina Rufener | Zentrum für tiergerechte Haltung: Wiederkäuer und Schweine, Tänikon (CH)

Putenhaltung: Herausforderungen und Lösungen
Alexandra Harlander | University of Guelph, Campbell Centre for the Study of Animal Welfare (Canada)

Mindestnormen, Tierwohl oder Tierrechte?  Die 3 R in der Nutztierhaltung
Erik Schmid | Fachtierarzt für Tierhaltung und Tierschutz, Götzis

Schweinehaltung im Wandel der Zeit – persönliche Sichtweisen eines Landwirts
Thomas Reisecker | Landwirt und ‹Junge Veredler Oberösterreich›, Sankt Georgen bei Obernberg am Inn

Meine Güte, das AMA-Gütesiegel
Michael Blass | Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH., Wien

Programm der 28. FREILAND-Tagung/35. IGN-Tagung als pdf zum Download

Allgemeine Hinweise

  • Ziele der Tagung

Während der weltweiten Corona-Krise waren sich alle einig: So kann, darf und wird es nicht weitergehen! Auch in der Nutztierhaltung und der Fleischindustrie wurden etliche Problembereiche offensichtlich und angesprochen. So hat die Industrialisierung der Landwirtschaft vor allem Fleisch zur Billig-Ware gemacht, bei der den ökonomischen Gesetzmäßigkeiten folgend das Wohl der beteiligten Tiere und Menschen mehr und mehr in den Hintergrund gerückt ist. Dazu kommt, dass die (heimischen) Bäuer*innen zwischen dem Preisdruck des globalen Marktes und den vielfach unrealistischen Erwartungen der Konsument*innen aufgerieben werden. Als Ergebnis müssen Immer mehr Höfe ihre Pforten schließen.

Diese Intensivierungsspirale gilt es zu unterbrechen. Jetzt sollte ein idealer Zeitpunkt dafür sein, gemeinsam neue Wege zu mehr Tierwohl zu gehen. Die FREILAND-IGN-Tagung ist die traditionelle Plattform zum Austausch im gegenseitigen Respekt.

Wir laden Sie herzlich ein, bei der 28. FREILAND-Tagung/35. IGN-Tagung – vor Ort im großen Hörsaal der BOKU oder auch online – Ihren ganz persönlichen Beitrag einzubringen. Es geht um kleine und größere Ansätze für resiliente Systeme, die einen Ausgleich zwischen hoher Produktivität und globaler Nachhaltigkeit ebenso finden wie zwischen dem Interesse der Nutztiere gut zu leben und dem Nutzungsinteresse von uns Menschen.

Die 28. FREILAND-Tagung/35. IGN-Tagung soll die Möglichkeit bieten, den wissenschaftlichen Austausch zu pflegen, neue wissenschaftliche Ergebnisse und praxisorientierte Lösungen zu diskutieren. Damit soll ein kräftiger Impuls zur rascheren Umsetzung von theoretischem Wissen in die breite Praxis gesetzt werden.

  • Zielgruppen

Angesprochen sind Personen aus Praxis, Beratung, Landwirtschaftlichen Schulen, Verwaltung, Landwirtschaftskammern, Ministerien, Universitäten (z. B. Veterinärwesen, Landwirtschaft)

  • Tagungsort

Universität für Bodenkultur Wien, Hörsaal TÜWI01, Peter Jordanstraße 76, 1190 Wien UND Online via Zoom-Link

  • Veranstalter

Freiland – Verband für ökologisch-tiergerechte Nutztierhaltung und gesunde Ernährung, Wien (Tagungsleitung)

Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung (IGN), München

Institut für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung, Veterinärmedizinische Univ. Wien

Institut für Nutztierwissenschaften, Univ. für Bodenkultur Wien

Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, Wien

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Wien

  • Anmeldung und Informationen

Beschränkte Teilnehmer*innenzahl im BOKU-Hörsaal – bitte rasch anmelden! Entsprechend dem COVID19-Sicherheitskonzept der BOKU ist für die Teilnahme im Hörsaal ein gültiger „3G-Nachweis“ obligatorisch.

Anmeldeformular unter www.freiland.or.at; E-Mail: freilandtagung@freiland.or.at

Anmeldeschluss für Vor-Ort-Teilnahme/Online: 20.9.2021/22.9.2021;

Weitere Informationen: www.freiland.or.at, Tel. +43/(0)1/408 88 09; freilandtagung@freiland.or.at

  • Teilnahmegebühr in EUR
Vor Ort mit Verpflegung Online ohne Verpflegung Spätbucherzuschlag ab 20.9.21
VollzahlerIn 95,- 75,- 20,-
Ermäßigt* 65,- 45,- 20,-
Studierend 35,- 35,- 10,-
* Bio-Bäuer*innen, Lehrer*innen, Amtstierärzt*innen, Mitglieder des Freiland Verbandes

Die Zahlung erfolgt bargeldlos per Überweisung unter Angabe des Namens auf das Konto:

Freiland Verband, 28. FREILAND-Tagung; Erste Bank, IBAN = AT50 2011 1000 0821 0993, BIC = GIBAATWWXXX.

  • Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung

Für Tierärzt*innen werden Bildungsstunden anerkannt: 6,0 BS allgemeine bzw. BS-E-Learning; 6,0 TGD-Stunden; 6,0 FTA Tierhaltung, Tierschutz und Verhaltensmedizin; 3,0 FTA Schweine; 1,0 FTA Wiederkäuer; 1,0 FTA Geflügel

Für Tierhalter*innen werden gemäß § 11 TGD Verordnung 2009 TGD Weiterbildungsstunden anerkannt: 2,0 TGD-Stunden

  • Für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns bei

Ja! Natürlich; Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz; Bioschwein Austria Vertriebsgmbh; Herbert Lugitsch u. Söhne Ges.mbH; Bio Metzgerei Juffinger GmbH; Sonnberg Biofleisch GmbH; Hütthaler KG; Schauer Agrotronic GmbH.

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