Für artgerechte Tierhaltung ist Sozialkontakt und freie Bewegung wichtig

Was ist Bio-Landwirtschaft?

Was ist der Vorteil von Bio Landwirtschaft gegenüber konventioneller?

Die Landwirtschaft wächst unaufhaltsam, die landwirtschaftlichen Betriebe werden größer und die Erträge steigen an. Während ein*e Landwirt*in im Jahr 1900 eine Familie, also 4-5 Menschen, mit seinen Erzeugnissen ernähren konnte, ernährt heute ein*e Landwirt*in ungefähr 150 Menschen. Für die bereits erwähnten Intensivierung der Landwirtschaft ist ein hoher Maschineneinsatz notwendig. Um die nötige Produktivität zu erhalten, verändern sich auch die Nutztiere- sie werden durch züchterische Maßnahmen so verändert, dass sie in der Lage sind mehr Futter aufzunehmen, schneller zu wachsen um so bessere Leistungen zu bringen. Um den Nutztieren die hohen Leistungen zu ermöglichen, ist wiederum ein hoher Kraftfuttereinsatz notwendig.
Seit einigen Jahren gibt es aber eine Gegenbewegung: Die Bio Landwirtschaft.

Laut dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) wird in Österreich jeder 5. Hektar Biologisch bewirtschaftet – Damit sind 20% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Österreich Bio. Mit diesem Wert liegt Österreich im absoluten Spitzenfeld, EU-weit liegt der Bio-Anteil nur bei rund 6%.
Bio- Betriebe verwenden keine chemisch-synthetischen Dünger, garantiert gentechnikfreiheit und legt Wert auf langsamwachsende Nutztiere, die artgemäß gehalten werden, Frischluft, Bewegung und Sozialkontakte genießen dürfen.

Bio ist ökologisch, ethisch und auch wirtschaftlich eine echte Alternative!

 

Für mehr Bio-Wissen, besuchen Sie „Bio 3.0 – Wege zu mehr Bio“

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