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Pflanz' mich!

Bio-Vielfalt hinterlässt Spuren

Die BIO-FIBEL, Österreichs erste konsumentengerechte Zeitschrift für Wissen aus der Biologischen Landwirtschaft, startet unter dem Motto „Pflanz’ mich! Bio-Vielfalt hinterlässt Spuren“ eine neue Konsumenteninitiative zum UN-Jahr der Biodiversität 2010:

Mit 10.000 Bio-Samenpäckchen und der tatkräftigen Unterstützung der Wienerinnen und Wiener soll Wien ab sofort zur europäischen Hauptstadt der Biodiversität heranwachsen. Rund sieben Millionen Blumen-, Kräuter- und Gemüsesamen sorgen ab sofort für ein buntes Treiben - darunter: Schöngesicht, Akelei, Mauretanische Malve, Moschusmalve, Konrade, Kornblume und Lanzenritterspron sowie Rucola, Blattsalat Pasha, Asiasalat Red Giant, Pak Choi, Mizuna, Grün im Schnee und Phacelia.
Dank der guten Keimfähigkeit hochqualitativer Bio-Samen könnten diesen Sommer bis zu 5,5 Millionen Bio-Pflanzen der Bundeshauptstadt einen farbenprächtigen Besuch abstatten. Dabei versteht es sich von selbst,  dass die Samen nicht in fremde Blumenbeete, Garten- und Parkanlagen gesät werden sollten.

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel halbieren die Artenvielfalt auf Feldern
Mit dieser KonsumentInneninitiative möchte FiBL Österreich ein lebendiges Zeichen gegen den drohenden Verlust der Biodiversität setzen.
Eine aktuelle Studie belegt, dass die in der Landwirtschaft eingesetzten chemisch-synthetischen Spritzmittel – insbesondere Insektizide und Fungizide - den Rückgang der Artenvielfalt auf Ackerböden massiv beeinflussen und um bis zu 50 Prozent halbieren. Untersuchungen auf 1350 Weizenfeldern in neun europäischen Regionen zeigten einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Pestiziden und einer starken Verringerung der Tier- und Pflanzenvielfalt: Während auf einem biologisch bewirtschafteten Feld rund 1.000 verschiedene Arten vorkommen, finden sich auf konventionellen, mit Pestiziden behandelten Flächen durchschnittlich nur noch etwa 500 Arten.

Biolandbau als Schlüssel zur Biodiversität 
Die Biolandwirtschaft ist also ein wesentlicher Schlüssel zur Bewahrung der Biodiversität im Agrarbereich. Die über 20.000 österreichischen Biobäuerinnen und Biobauern fördern mit dem Verzicht auf chemisch-synthetische Spritzmittel täglich die Artenvielfalt und erzeugen dabei hochqualitative Bio-Lebensmittel. Biolandbau ist täglich gelebte Biodiversität.
Auch Konsumentinnen und Konsumenten können durch eine bewusste Kaufentscheidung für Bio aktiv zur Bewahrung der Biodiversität beitragen.

Vielfalt säen und Gutschein für ein Bio-Hotel gewinnen
Die 10.000 Bio-Samenpäckchen gelangen direkt über die Bio-Kisteln vom Biohof Adamah zu Wiener KonsumentInnen, liegen im Bio-Fachhandel auf oder können kostenlos unter E biodiversitaet@bio-wissen.org  mit der aktuellen Ausgabe der BIO- FIBEL zum Schwerpunktthema Biodiversität angefordert werden.
Und schon heißt es: Päckchen einfach aufreißen, den Samen draußen auf eine kahle Erdstelle oder zuhause ins Fensterbeet säen, beobachten, etwas pflegen und Wien ein wertvolles Stück Biodiversität schenken.
Biodiversität zahlt sich aus: Fotos von Aussaat, Pflege und Schönheit der ausgesäten Bio-Vielfalt in der Stadt können bis 30.10.2010 unter biodiversitaet@bio-wissen.org eingesendet werden und mit etwas Glück winkt ein Gutschein im Wert von 100,- Euro für einen Urlaub in einem der zahlreichen österreichischen Bio-Hotels.

Die KonsumentInneninitiative „Pflanz' mich! Bio-Vielfalt hinterlässt Spuren“ erfolgt mit freundlicher Unterstützung von norderd PURE POTATO VODKA, GEA – Gehen, Sitzen, Liegen und REINSAAT.

Im FiBL-Büro wurde mit der Aussaat bereits begonnen und alle MitarbeiterInnen warten ungeduldig auf die Verschönerung des gemeinsamen Balkons durch ein Bio-Blütenmeer. Auch Sie können die Entwicklung der Bio-Pflänzchen am FiBL-Balkon durch unsere Bio-Vielfalts-„Fotoserie“ mitverfolgen.

                    

                    

                          

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