Tierschutz

Pro und Contra Schächten
Schächten ist ein Reizthema. Es emotionalisiert, polarisiert und wird nicht selten für ideologische Zwecke missbraucht. So waren auch in der Bundestierschutzgesetz-Diskussion um ein bundesweites Schächtverbot in Österreich wissenschaftlich fundierte, sachliche Aussagen selten. Wir vom FREILAND Verband wollten daher wissen, ob bzw. in welchem Ausmaß Schächten tatsächlich Tierleid verursacht und welche religiösen Vorschriften dahinter stehen. Ein Beitrag von Susanne Mergili (2004).
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Die ethische Verantwortung des Landwirts
Tierschutz durch eine artgemäße Tierhaltung
Die moderne landwirtschaftliche Nutztierhaltung gerät immer stärker ins Kreuzfeuer der Kritik. In immer kürzeren Abständen liest man in Schlagzeilen von rätselhaften Tierseuchen, Hormonskandalen, unzulässigen Rückständen in Lebensmitteln und Tierquälereien im großen Stil. Das Vertrauen in Lebensmittel tierischer Herkunft schwindet zunehmend. Für den Konsumenten entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Landwirtschaft sich ihrer ethischen Verantwortung nicht mehr bewusst ist, bzw. diese Verantwortung bewusst nicht mehr wahrnehmen kann oder will. Ein Beitrag von Reinhard Geßl (2003).
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Bedeutung eines Bundestierschutzgesetztes für die Biologische Landwirtschaft
Als gesetzlicher Mindeststandard wirkt das Bundestierschutzgesetz natürlich in die Praxis der Bio-Tierhaltung hinein. Der im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft gänzlich verschiedene Systemansatz der Biologischen Landwirtschaft bedingt aber, dass Tierschutz alleine nicht ausreichend ist, dass es nicht genügt die in Obhut genommenen Tiere nur vor Leiden, Schmerzen und Schäden zu schützen. Ein Beitrag Vortrag von Reinhard Gessl anlässlich der Nutztierschutztagung 2004 an der BAL Gumpenstein (2004).
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Das Tierbild der Christen
„Wie soll sich ein guter Christ den Tieren gegenüber verhalten?“ Würden wir uns mit dieser Frage auf eine imaginäre Reise durch die Geschichte des Christentums und zu den unterschiedlichen jüdisch-christlichen Traditionen begeben, so würden wir wahrscheinlich ziemlich verwirrt zurückkehren. Im 13. Jahrhundert. sagte etwa Thomas von Aquin: „Es ist keine Sünde, ein Ding für den Zweck zu benützen, für den es ist (...), weshalb es erlaubt ist, Tieren das Leben zu nehmen. Es ist unwichtig, wie sich der Mensch den Tieren gegenüber verhält, weil Gott alle Dinge unter die Macht des Menschen gestellt hat. Es ist daher auch nicht falsch, gegenüber Tieren ohne Verstand grausam zu sein.“ Ein Beitrag von Susanne Mergili (2006).
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Das Tierbild der Buddhisten
Buddhisten gehen von der Annahme aus, dass alle Wesen die grundlegenden Zustände von Geburt, Alter, Leiden und Tod gemeinsam haben. Die existentielle Erkenntnis der Universalität des Leidens bildet den Kern der buddhistischen Lehre und schafft die Grundlage für Mitgefühl mit allen Lebensformen, speziell mit empfindenden Wesen. Daraus erwächst das buddhistische Gebot, keinem Wesen Schaden zu zufügen, sondern zur Linderung von Leid beizutragen. Ein Beitrag von Susanne Mergili (2006).
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Islam und Tierschutz
Islam und Tierschutz – kann man das überhaupt in einem Atemzug nennen? Bilder von blutig gemeuchelten Schafen und halb verhungerten Eseln lassen uns daran zweifeln, dass eine islamische Geisteshaltung mit dem westlichen Tierschutzgedanken vereinbar ist. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Vorurteil. Im Islam ist nämlich die Idee einer „Mitgeschöpflichkeit“ noch tiefer verankert als im Christentum. Ein Beitrag von Susanne Mergili (2006).
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Tierheilkunde mit Hausmitteln
Ein zentrales Element der EU-Bio-Verordnung ist die Vorgabe phytotherapeutischen Erzeugnissen den Vorzug zu geben. Doch welche phytotherapeutischen Substanzen sollen eingesetzt werden? Gibt es hierzu ausreichend aktuelle Erkenntnisse? Können Wissenschaftler und Biobauern möglicherweise heute an jenes bäuerliche Erfahrungswissen anknüpfen, das bis vor kurzem noch überlebensnotwendig war? Ein Beitrag von Brigitte Vogl-Lukasser, Christian R. Vogl, Martina Bizaj und Susanne Grasser (2006).
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Was ist Phytotherapie?
Die Pflanzenheilkunde ist ohne Zweifel eine der ältesten Methoden zur Krankheitsbekämpfung bei Mensch und Tier. Heilkräuter zur Behandlung kranker Tiere haben durch den Einsatz von chemisch-synthetischen Arzneimitteln im 20. Jahrhundert stark an Bedeutung verloren. Erst durch eine erhöhte Aufmerksamkeit der Konsumenten in Bezug auf Arzneimittelrückstände in Lebensmitteln und aufgrund des allgemeinen Wunsches nach einer Reduktion chemisch-synthetischer Arzneimittel erfahren alternative Heilmethoden einen neuen Aufschwung. Ein Beitrag von Elisabeth Stöger (2006).
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Der Schmerz der Schweine
20 Millionen junge Eber werden in Deutschland jedes Jahr ohne Narkose kastriert. Längst gäbe es Alternativen zu der qualvollen Prozedur. Ein Beitrag von Christina Hucklenbroich (2007).
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Eber statt Kastraten
Die schmerzvolle Kastration von Ferkeln steht in der Kritik von Seiten des Tierschutzes. In der Schweiz ist sie in wenigen Jahren verboten. Verschiedene Alternativen werden intensiv untersucht. Es stellt sich auch die Frage nach der „Biotauglichkeit“ der Methoden. Ein Beitrag von Hans-Georg Kessler über die Erfahrungen aus dem Eber-Projekt der Schweiz (2007).
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